Tag 14 – Agape in Utopia

Agape ist die allumfassende Liebe, die nichts verlangt. Die Liebe einer Mutter ist Agape, die Liebe Buddhas und Jesus, der Menschen, die sich selbstlos für andere oder eine groessere Sache geopfert haben.

Ein bisschen können wir auch Agape leben, in dem wir für jemand anderes etwas tun ohne Gegenleistung zu verlangen. Nicht an einem Penner mit Verachtung vorbeilaufen, sondern ihn anschauen und erkennen, dass wir beide Teil des Ganzen sind, dass der Schmerz des anderen auch unser Schmerz ist, weil wir nicht getrennt sind.

Die meisten Menschen leben unter der Illusion der Getrenntheit. Doch wir teilen uns den selben Raum, die Existenz eines kollektiven Bewusstsein und Unterbewusstsein ist eine Tatsache, vielleicht ist auch unsere Seele nur ein Teil einer grossen Seele.

Tag 11 – Transhumanismus

„Transhumanismus ist eine philosophische Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten, sei es intellektuell, physisch oder psychisch, durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will.“

Ich habe den Begriff heute zum ersten Mal gelesen, finde dieses Thema sehr spannend.

Wird es möglich werden, Intelligenz zu optimieren? Werden Menschen Maschinenteile eingebaut bekommen? Und werden in der nächsten Evolutionsstufe dann Menschen durch Maschinen ganz ersetzt, weil wir ihnen während der Transition langsam immer mehr Macht bekommen?

Vielleicht gibt es einen neuen Faschismus, indem nicht genetisch verbesserte Menschen vernichtet werden und der neue Übermensch ist geboren. Wer weiss das schon.

Tag 8 – Symbiose

Das Bild ist eine Symbiose von materiellen und immateriellen Kräften. Musik, Intuition, Wasser, Farbe, Moorlauge, Papier, die ich habe zusammenwirken lassen. Zu 90% ist das Bild Zufall und ein Produkt dieser Synergie und die Effekte die damit aufgetreten sind.

Durch Symbiose kann neues entstehen. Die Kommunikation der einzelnen Kräfte macht eine Syerst möglich. Hätte ich kein Wasser benutzt oder vielleicht andere Musik gehört, was wiederum meinen Rhythmus des Farbauftrags und Mischen beeinflusst hätte, wäre ein anderes Bild entstanden.

Wie im richtigen Leben halt.

Tag 7 – Demut

Manche Bilder würde ich nicht posten, aber im Rahmen des Projekts ist es halt jeden Tag ein Bild. Sei es drum.

Demut für mich bedeutet Respekt und Dankbarkeit, z.B. für die Natur, die uns nährt. Im Moment zerstoert der Mensch die Natur, weil wir uns fuer staerker halten. Wir vergessen, dass die Natur sich auch wehren kann und wenn sie das tut, haben wir keine Macht.

Tag 6 – Die Hybris zerstoert Utopia

Hybris – ein extreme Form der Selbstueberschaetzung oder des Hochmuts…

Ist die Hybris mit Macht verbunden, wird es kritisch. Viele Machtmenschen finden sich auf der Checkliste der Psychopathie wieder. Ist irgendwie logisch. Ohne eine bestimmte Gleichgültigkeit anderen gegenüber kann man keine Macht erreichen, der Weg dorthin ist schmutzig. Paart sich das mit Hybris, ist es eine zerstörerische Kraft.

Tag 5 – Wie koennen wir besser kooperieren?

Inbegriff von Solidarität und Kooperation sind Ameisen für mich. Ich hatte ja reichlich Gelegenheit, diese zu studieren in Asien. Lässt man nur ein paar Krümel Zucker auf dem Tisch, ist innerhalb weniger Minuten eine Straße dorthin gelegt. Obwohl man vorher keine einzige Ameise gesehen hat. Wenn eine Ameise Probleme hat, den Krümel zu schleppen, kommen sofort andere Ameisen zu Hilfe um mit anzupacken. Dann sieht man drei, vier Ameisen, die gemeinsam ihre Beute nach Hause tragen.

Man kann sich von Ameisen schon was abschauen.