Tag 3 – Utopia, unsere Zukunft?

Tag 3

Es gibt keine Utopie ohne Dystopie oder umgekehrt. Wo wäre das Gleichgewicht? Eine utopische Welt, in der alles nur gut ist, würde nicht lange existieren. Die Menschen würden alle lange leben, sich vermehren wie Kaninchen vor lauter Glück und dann wäre der Planet schnell voll. Das wars dann mit der Heilen Welt. Kriege, Elend und Krankheiten sind schlimm, aber auf einer Metaebene auch ein Werkzeug, die Population zu regulieren.

Natürlich sollte man das nicht fatalistisch hinnehmen. Es wäre sehr schön ohne Kriege, Hunger und Krankheiten zu leben, aber dann müsste man sich was anderes überlegen um die Population in den Griff zu bekommen. Was wäre die Konsequenz? Gesetze für die Anzahl der Kinder, Euthanasie mit 75? Und schon bewegen wir uns wieder Richtung Dunkel weil Licht ohne Schatten niemals funktionieren wird.

So wie es aussieht, müssen wir Kompromisse schließen. Den Hunger bekämpfen, Kriege durch Verhandlungen ersetzen.

Es wäre schon viel, wenn den Menschen mehr bewusst wäre, dass wir im Grunde alle Teil eines kollektiven Bewusstseins sind, unser Körper und das sogenannte „Ich“ ein vorübergehender Zustand. Dann würden die Menschen sich auch mehr verantwortlich dafür fühlen, wenn anderen Schlimmes passiert. Ich bin nicht religiös, aber ich glaube daran, dass ich nur ein Teil von etwas Grösserem bin. Und das ich mehr bin als mein Ego.

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